Christine Hoba „Die Nelkenfalle“
Der Roman spielt in der DDR und konzentriert sich auf den 8. März 1988, den letzten Frauentag vor der politischen Wende. An diesem Tag schenken Männer ihren Frauen rote Nelken, was im Buch eine symbolisch aufgeladene Bedeutung erhält. Die Handlung entfaltet sich vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen und politischen Drucks in der Endphase der DDR, wobei ein Mikrokosmos, die Belegschaft einer großen staatlichen Buchhandlung (einer „Volksbuchhandlung“) in Halle an der Saale den zentralen Rahmen bietet. Nachdem der anstrengende Tag in der Buchhandlung zu Ende gegangen ist, treffen sich die Kolleginnen und Kollegen zu einem Umtrunk im Versammlungsraum unter dem Dach. Am nächsten Tag ist nichts mehr, wie es war.
Die Hauptprotagonistin Diana kündigt, ihre befreundete Kollegin Bruni darf ausreisen, Kollege Bernd taucht nie wieder auf.
Christine Hoba schreibt atmosphärisch, komisch und fantastisch von einer
Endzeit in der man ohne Schutzengel verloren war.
Genaueres unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Nelkenfalle
Ausschnitte aus einer Lesung: https://www.youtube.com/watch?v=oCih7Lj32C0
296 Seiten im Format 11,5 x 18,5 cm
CO2 neutral gedruckt.
Mit Lesezeichen.
Handel: 15,89 Euro (VK 20 Euro)
ISBN 978-3-98273-100-1
Zu bestellen bei Ihrem lokalen unabhängigen Buchhändler.
Kontakt für Händler:
unzeit@hafenton.de

Christine Hoba, 1961 in Magdeburg geboren, lebt seit 1979 in Halle. Studium der Chemie, Ausbildung zur Buchhändlerin und Bibliotheksassistentin, Arbeit in einer wissenschaftlichen Bibliothek. 2001 Aufnahme in den Förderkreis der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt.
3. Preisträgerin des MDR-Literaturpreises 2002. Anerkennungsurkunde der Frau-Ava-Gesellschaft für Literatur 2003. Arbeitsstipendium der Landeskunststiftung Sachsen-Anhalt 2006. Aufenthaltsstipendium in der Kunstschmiede Höfgen 2010 und Stadtschreiberin der Stadt Halle 2010. Aufenthaltsstipendium Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop, 2013, 2022,
Arbeitsstipendium der Landeskunststiftung Sachsen-Anhalt 2015. Aufenthaltsstipendium im Künstler- und Stipendiatenhaus Salzwedel 2020. Seit 2017 ist sie Mitglied

Restwärme muss reichen
Schrimpf navigiert mit stillem Trotz durch ein Leben voller Enttäuschungen, verpasster Chancen und zwischenmenschlichen Turbulenzen. Geschieden und auf der Suche nach Bedeutung trifft er auf eine Welt, die ihm ständig ausweicht
Ein Stehaufmännchen, das lieber liegenbleiben will.
Peter Berg versammelt in 23 Episoden die Absurditäten eines gewöhnlichen Lebens. Mit Humor und Melancholie erzählt er von einem Mann, der lernen muss: Nicht alles lässt sich reparieren, aber vieles lässt sich
aushalten. Geschichten über das Scheitern, das Weitermachen und die Erkenntnis, dass Würde
ein erstaunlich dehnbarer Begriff ist.
Peter Berg
wurde in Rostock geboren, wuchs in Berlin auf und studierte in Halle
Germanistik und Geschichte.
Seit 2009 ist er als Autor tätig und gestaltet seit 2013 gemeinsam mit Christian Kreis die „Lesebühne Kreis mit Berg“. „Schrimpf“ ist sein zweites Buch.
„Peter Berg stattet seine Figur mit einer heute selten gewordenen, fast schon philosophischen Distanziertheit zu scheinbaren Schicksalsdingen aus – die auch Demut heissen könnte, abeer die dann doch charmanter rüberkommt. Und siehe da, gelegentlich kann man ahnen, dass der Held im Kampf mit Petitessen für sein Pech im Spiel anderweitig belohnt wird.“
(Detlef Färber, Mitteldeutsche Zeitung 12. Dezember 2019)
Lesungsausschnitt unter:
https://www.youtube.com/watch?v01fL6q7vKUJ0
Photo: Siegfried v. d. Heide

160 Seiten im Format 11,5 x 18,5 cm
CO2 neutral gedruckt.
Mit Lesezeichen.
Handel: 14,30 Euro (VK. 18 Euro)
ISBN 978-3-98273-102-5
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unzeit@hafenton.de

Ich bin Bergmann, wer ist mehr?
Frauen im Bergbau in Sachsen-Anhalt
Das Buch entstand aus Archiv-material, Zeitungen von 1946 bis heute, Karikaturen, Zitaten aus Firmenveröffentlichungen, Transskripten aus Filmen und einem ausführlichen Interview.
Der Autor Siegfried v. d. Heide lässt ausschließlich Quellen und Zeitzeugen zu Wort kommen. Die Dokumentation wird ergänzt durch 22 Photographien aus der Arbeitswelt in den 60er Jahren.
Siegfried v. d. Heide
*1961 Soltau / Han.
1978 -1981
kaufmännische Ausbildung
1989 – 1993
Kunststudium an der Free International University Hamburg (Joseph-Beuys-Gründung)
1993 bis 1998
Fachabitur und Studium Sozialpädagogik an der FH Hamburg
1998 bis 2006
Sozialpädagoge in der Jugendkulturarbeit
Seit 2006
Freischaffender Musiker und Autor in Halle. Also solcher: vier CD- Produktionen, 25 Bühnenstücke, fünf Bücher bei unterschiedlichen Verlagen.
Mitglied im Förderkreis der Schriftsteller Sachsen-Anhalt
Gründer des Unzeit Verlags
Ein Kleinstverlag, der ausschließlich an lokale, unabhängige Buchhandlungen ausliefert.

